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Female-led relationship (FLR) - Die weiblich geführte Beziehung

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    • Female-led relationship (FLR) - Die weiblich geführte Beziehung

      Ich möchte euch von einem interessanten Beziehungsmodell erzählen. Es geht um FLR (=Female- Led- Relationship), die weiblich geführte Beziehung.
      Wollte das Thema hier auch mal anschneiden und hab euch dafür mal eine gute Erklärung der ganzen Geschichte besorgt.

      Worum es geht
      FemDom- Beziehungen und Female- Led- Relationships haben dies gemeinsam: es sind fast ausschließlich die Männer, die sich wünschen von einer Frau "beherrscht" zu werden und die das Thema aufbringen.

      Diese Wünsche werden in der Regel nicht als "normal" angesehen, obwohl erwiesen ist, dass weit über 2/3 aller Männer solche Wünsche dann und wann oder mehr oder weniger häufig haben. Mit mehr oder weniger großer Intensität.

      Und obwohl es eigentlich normal sein sollte, dass Frauen bestimmen, denn sie sind in der Tat den Männern in fast jeder Hinsicht überlegen.
      Für Frauen sind solche Wünsche der Männer dennoch eher unverständlich und beängstigend. Sie wollen keinen "perversen" Partner und sie wollen schon gar nicht einen willenlosen Sklaven, dessen Lust sie mit ausgefallenen Praktiken bedienen müssen. Sie wollen auch nicht unbedingt noch jemanden in ihrem Umfeld haben, für den sie zusätzlich die Verantwortung tragen.

      Eine FLR oder wie immer es auch heißt, hat allerdings auch jede Menge Vorteile für Frauen: Sie werden verwöhnt und der Mann stellt alle seine (Mannes-)Kraft bedingungslos in den Dienst seiner Frau. Es sollte ein starker Mann sein, der sie mit Tatkraft unterstützt und schon gar nicht ein Opfer sein (es sei denn "ihrer Weiblichkeit"). Denn bedenke: die Regeln in einer FLR werden alleine von der Frau aufgestellt. Sie hat es also in der Hand, wieweit sich ihr Mann unterwerfen "darf" oder muss.

      Es gibt dieses in amerikanischen FemDom- Kreisen verbreitete Bild von den Familienjuwelen: Es sind die Hoden des Mannes, die sozusagen der Frau übergeben und von der Frau verwaltet werden müssen, damit er keinen Unsinn damit anstellt.
      Frauen sind die viel besseren Eigentümer der männlichen Sexualität.
      Denn insgeheim weiß jeder Mann, dass seine Sexualität am besten von einer Frau kontrolliert wird, weil er ohne sie eigentlich eine Art Schwein ist.
      Aber im Gegensatz zu dem, was man denken wollte, lieben die meisten Männer es, wenn die Kontrolle durch die Frau komm- die Gründe mögen vielfältig sein.

      Das ist die Grundlage all dieser Beziehungen, Ehen: die Sexualität des Mannes wird durch die Frau kontrolliert mit dem Effekt, dass sie in seinen Augen tatsächlich zur "Göttin", "Königin" oder was immer auch wird.
      Durch "tease" (Reiz) und "denial" (Verweigerung) wachsen seine Fähigkeiten ungemein- eine Erfahrung die viele Frauen (und Männer) vorher nicht kannten... In FLR -Kreisen gilt die goldene Regel:

      Ein befriedigter Mann ist ein bequemer und widerspenstiger Mann, ein "enthaltender" , aber "angeregter" Mann ist ein fügsamer und eifriger Mann.

      Die Beziehung/ Ehe entwickelt sich so, wie es eigentlich immer sein sollte:
      Er hofiert seine Frau wie in den ersten Tagen ihres Kennenlernens: er dient ihr so gut er kann.
      Er überwindet wieder häufiger seine Trägheit, Bequemlichkeit und seine schlechten Angewohnheiten, um in mehr -wenn nicht in allen- Bereichen für sie da zu sein.
      Er hört auf zu streiten und er wird nicht mehr ohne ihre Erlaubnis masturbieren....
      Und so soll es eigentlich auch sein.

      Ohne, dass er ihr vorschreiben dürfte, wie sie ihn zu "bezwingen" hat; es ist die hohe Kunst der FLR, die hier behandelt werden soll.
      Es geht nach den Wünschen der Frau oder gar nicht.
      Die FLR (female led relationship) kennt kein anderes Gesetz als das, welches SIE einführt.

      Allerdings das Wichtigste: Beide sind zur Kommunikation verpflichtet: Eine Ehe oder eine dauerhafte Beziehung in der der Mann endlich seine geheimen Wünsche und Phantasien äußern und gestehen kann erfährt eine ungeheure Steigerung an Intensität und Intimität, ohne dass die Frau irgendetwas anderes dazu "tun" muss dazu, als ihn zum Reden zu ermuntern- was Männern traditionell schwer fällt, besonders bei diesem Thema.

      Minerva ist dabei die kluge, kühl rechnende und selbstbewusste Frau, die klug die archaischen Kräfte ihres Mannes -mit welchen Mitteln auch immer- zu zähmen versteht und für sich und die Ehe zu nutzen weiß.

      Keineswegs sollte sie mit dieser Aufgabe eine (weitere) Last bekommen, sondern vielmehr Erleichterung in allen Dingen durch den Mann an ihrer Seite finden.
    • Ich habe dazu auch ein Video gemacht.... was ist FLR? Die Definition und das Lexikon:

      ---> <---
      Dominante Grüße von Lady Julina

      Mehr über die Lady auf meiner offiziellen Homepage: www.LadyJulina.com
      Für interessierte Keuschlinge speziell erstellte Homepage über mich als Keyholderin: [IMG:http://www.keuschling.com/julina.gif.pagespeed.ce.CYJQhRvBBa.gif]
    • Dann poste ich meinen ersten richtigen Beitrag hier im Forum mal zu etwas mit dem ich mich mitlerweile etwas auskenne.



      Anfangen möchte ich damit was eine FLR nicht ist: Eine FLR macht NICHT aus der gesamten Beziehung und dem Alltag eine einzige große Session, keine Frau wird Lust haben Mann jede kleinigkeit zu Befehlen und ihn dauernd wie irgendeinen hirnlosen Zombie zu kontrollieren. Hinzu kommt, dass eine FLR Arbeit bedeutet. Unddamit ist nicht die Hausarbeit vom Sub gemeint, sondern die Arbeit die man in die Beziehungselbst investieren muss - auch bereits bevor die FLR überhaupt beginnt. Allerdings hat das auch einen großen Vorteil: Man setzt sich viel intensiver mit dem Partner und mit der eigenen Beziehung auseinander als es viele Vanillas (nicht abwertend gemeint !) machen durften und führt diese meiner Meinung nach auch intensiver und bewussterals es bei der Mehrheit der Deutschen der Fall sein dürfte.

      Fehlt natürlich noch der Hauptgrund warum man all die oben genannten Mühen auf sich nimmt: Weil eine FLR das Machtgefälle und die Dominanz in Alltag erfahrbar macht. Und das viel bewusster als das ein 'schnöder' KG allein jemals könnte. Ist es das was man möchte, gibt es vermutlich nichts schöneres als eine FLR so lange man nicht mit übertriebenen oder falschen Erwartungen in sie hinein geht, denn dann ist die Enttäuschung bereits vorprogrammiert.

      Nachdem ich bis jetzt fast nur darüber geschrieben habe was eine FLR nicht ist - was macht sie überhaupt aus ? Vielleicht hilft hier die Definition von FLR die wir seinerzeit für unsgefunden haben:


      "Eine FLR ist eine Beziehung in der es (im Alltag) ein Machtgefälle zu Gunsten der Frau gibt."


      Einige sagen, dass diese Definition schon fast zu allgemein gehalten ist, aber wir haben uns bewusst für sie entschieden, weil es sehr viele verschiedene Möglichkeiten gibt wie man eine FLR führen kann und man vermutlich automatisch einige hiervon diskriminieren würde, wenn man die Definition enger fassen würde.

      Aber wie kann eine FLR im Alltag nun genau Aussehen und worauf sollte man zu Beginn achten ? Eine FLR kann viele Formen haben. Das reicht von Beziehungen wo Mann trotz 40 Stunden Woche wirklich komplett allein den kompletten Haushalt schmeißen muss bis hin zu Partnerschaften wo für jeden Außenstehenden ersichtlich ist was abläuft, weil sie ihm in aller Öffentlichkeit direkte Befehle erteilt. Bei uns selbst ist das alles einiges dezenter und ehrlichgesagt läuftes größtenteils wie in einer ganz normalen Stino-Beziehung - bis auf die Tatsache, dass Mylady im Zweifelsfall immer das letzte Wort hat ( also doch eigentlich GENAU sowie in Stino-Beziehungen ^^). Wir bereden alles ganz normal miteinander, ich vertrete natürlich auch ihr gegenüber wie immer sehr eloquent meine Meinung und es gibt mitunter sehr rege Diskussionen, aber sollten wir am Ende nicht beide einer Meinung sein zählt das was sie möchte. Immer ? Nein, nur fast ! Denn man sollte sich bevor man sich auf eine FLR einlässt genau überlegen wie weit man gehen möchte.

      Ist es ok es offen gegenüber Dritten auszuleben oder wählt mandoch eine etwas dezentere Variante wie wir wo sie eher höflich und dezent durch Fragen, Bitten oder sonst wie auf Dinge hinweist die sie wünscht anstatt etwas direkt zu befehlen (zumal das auch in trauter Zweisamkeit eher weniger unser Ding ist).
      Ist es es in Ordnung,wenn sie die volle Kontrolle über die Zeitplanung hat ? Immerhin kann das beispielsweise dazu führen, dass man dann statt mit den Kumpels auszugehen - worauf man sich schon lange gefreut hat - dann vielleicht statt dessen mit ihr Im Theater wieder findet. Oder aber der Super Bowl auf den man sich seit Wochen freut fällt aufgrund einer Strafe (sofern man überhaupt mit Strafen arbeitet) aus und man darf statt dessen ohne TV Hausarbeiten erledigen....
      Alles easy peasy ? Dann kommen wir doch zu den Finanzen... Bekommt sie auch, wenn man nicht verheiratet sein sollte vollen Zugriff auf alle Konten oder überscheibt man der Partnerin vielleicht sogar alle Besitztümer ? Wie sieht es mit der Altersvorsorge aus ? Oder führt man eine solche überhaupt erst ein, damit Sub sicher sein kann -sollte esdoch zu einer Trennung kommen - gut abgesichert zu sein ? Wie sieht es mit dem Eigenen Zugriff auf Geld aus ? Kann man darüber verfügen wie bisher oder gibt es vielleicht eher eine Art "Taschengeld" ?
      Wir haben das Beispielsweiise wie folgt geregelt (und wir sind nicht verheiratet): Der eingebrache Besitz bleibt getrennt, wird aber mehr oder weniger zusammen verwaltet, wobei ich selbst außer für Umlagerungen oder Neuinvestitionen aus meinen kein Geld heraus ziehen darf. Diese Regelung erübrigt sich aber eigentlich eh in Anbetracht dessen, dass wir ein großzügiges Haushalskonto haben über das meine Freundin die Oberherrschaft hat. Über Geld für Alltag etc. kann ich verfügen ich selbst verfügen wie ich möchte, bei größeren Anschaffungen habe ich jedoch zuerst zu fragen.
      Schwieriger als die Finanzen geht es nicht mehr ? Dann überlegt euch einmal wie es ggf. mit der Kindererziehung aussieht und ob ihr wirklich bereit wärt eurer Partnering hier immer in allen Belangen freie Hand zu lassen selbst, wenn ihr einmal vollkommen entgegengesetzter Meinungen sein solltet....

      Das waren jetzt nur einmal einige Klassiker als Beispiel, aber ich denke sie helfen zu verstehen wie viel man man bedenken sollte, wenn man sich für eine FLR entscheidet und weshalb es unendlich Varianten von FLRs gibt.

      Man sollte ich von dem Ganzen aber nicht erschlagen oder gar abscrecken lassen. Anfangs ist es eh sinnvoll alles eher langsam angehen zu lassen und vielleicht auch bei der Absprache wie die FLR denn aussehen soll ein paar Regeln auzustellen die Sub ein paar ihm wichtige Freiheiten garantiert. Das schafft Sicherheit für beide Seiten, denn ohne Erfahrung hat auch Frau es anfangs nicht leicht die passende Balance zu finden - selbst, wenn siewirklich umsein Wohlergehen und seine Bedürfnisse bemüht ist.

      Zudem kommen die ersten Prüfungen für Sub trotz aller Aufregung, Erregung und Entusiasmus zu Beginn noch früh genug. Dann, wenn er das erste mal merkt, dass eine FLR nicht NUR schön und spannend ist, sondern auch durchaus zusätzliche langweilige Arbeit bedeuten kann und vor allem, wenn man das erste mal wirklich merkt was es bedeutet im Alltag vollkommen fremdbestimmt zu sein. Sicher ist das je nach Situation auch ein wirklich schönes Gefühl, aber vor allem anfangs in der Zeit der Umstellung kann es für Sub auch ein nicht unerhebliches Problem bedeuten.

      Ich hoffe ich konnte ein kleines Bild zeichnen wie eine FLR aussehen kann ohne dabei all zu viele zu verschrecken. Denn diese Bezienungsart mag sicher nicht für jeden geeignet sein, kann aber denjenigen zu denen sie passt auch sehr viel geben.




      LG Shimone